Peter Stamm: In einer dunkelblauen Stunde

In diesem wunderbaren Roman geht es um das Leben des bekannten Schweizer Schriftstellers Richard Wechsler. Es soll ein Dokumentarfilm über ihn entstehen.
Doch dieses Projekt gestaltet sich schwieriger als gedacht. Wechsler taucht zu den vereinbarten Terminen nicht auf und der Film droht zu scheitern.
Doch was die Regisseurin Andrea noch nicht ahnt: Diese Geschichte wird Andrea trotz des schwierigen Starts nicht mehr loslassen. Sie begibt sich auf Spurensuche und wird fündig in den Büchern von ihm. Dort gibt es einen kleinen Hinweis auf eine alte Jugendliebe, die heute noch dort leben könnte. Ein Buch über eine spannende Persönlichkeit mit vielen überraschenden Facetten.

Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis

Arno Geiger schreibt in seinem neuen Roman über sein Leben, seine Beziehungen und über seinen literarischen Werdegang.
Er gesteht uns: ,,Ein Vierteljahrhundert war Weggeworfenes Teil meines Lebens“ und nimmt uns mit auf seine Streifzüge durch Wiens Altpapiercontainer. Ganz offenherzig, voller Charme, Witz und Selbstironie aber auch philosophisch, tiefsinnig und mit viel Lebensweisheit berichtet er von seinem steinigen Weg Schriftsteller zu werden. Wie seine gefundenen Konvolute aus Briefen, Notizen und Tagebüchern sein Schreiben beeinflusst und geformt haben.
,,In vielen Briefen stieß ich auf eine beiläufige Offenheit, die mir gefiel, eine gänzlich unverkrampfte Direktheit, die mich zuerst beeindruckte, dann beeinflusste und schließlich mein Schreiben veränderte.“
Ein wunderbares Buch, lesenswerte Zitate und ein Arno Geiger, der mir trotz aller Eigenheiten sehr sympathisch ist.

Harald Jähner: Höhenrausch

Das kurze Leben zwischen den Kriegen

Die Geschichte der Weimarer Republik (1918-1933), erzählt im Nebeneinander von demokratischer Aufbruchsstimmung und verbliebenem Konservatismus. Eine gespaltene Gesellschaft als Wegbereiter des Nationalsozialismus.
Fundiert recherchiert mit exzellenten Fotos.

Alexander Schulman: Verbrenn all meine Briefe

Ein Buch, das mich vom ersten Moment an berührt hat. Ich habe es begonnen zu lesen und erst wieder aus der Hand gelegt, als ich es beendet hatte. Eine starke und intensive Geschichte in ganz besonderer Erzählart.
Die Geschichte handelt von Alex Schulman selbst. Von seinem Verhalten seiner Frau und seinen Kindern gegenüber. Woher kommen seine plötzlichen Wutanfälle und warum haben seine Kinder Angst vor ihm? Wann hat es angefangen und warum? Diese Fragen treiben ihn um und er beginnt eine Therapie. Er erkennt: „Wo Angst ist, hat die Liebe keinen Platz“ und begibt sich auf Spurensuche.
Der Ursprung der Wut in der Familie scheint bei seinem Großvater zu beginnen. Anhand von Tagebüchern und Briefen erleben wir die Lebens- und Liebesgeschichte seiner Großeltern. Des berühmten schwedischen Schriftstellers, Literaturwissenschaftlers, Kritikers, Übersetzers und Journalisten Sven Stolpe, seiner Frau Karin Euler-Cheplin und ihrer eigentlichen Liebe Olof Lagercrantz.
Es ist eine aufwühlende und mitreißende Geschichte über eine Frau, die ihr Leben nach einem Mann ausrichtet, sich neu verliebt, sich befreien wollte und doch gefangen blieb.
Eine Geschichte über Liebe, Gewalt, Abhängigkeit & Freiheit und darüber, dass Vergangenheit kein unüberwindbares Schicksal ist, sondern wir immer eine Wahl haben, unsere eigene Geschichte zu verändern - auch Alexander Schulman.
Absolut lesenswert!

Holly Jackson: A Good Girl’s Guide to Murder

Vor fünf Jahren wurde die siebzehnjährige Andie Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Jeder in der Kleinstadt ist überzeugt davon, das es so war. Jeder außer Pippa. Als sie den Fall als Thema für ihr Abschlussprojekt auswählt, beginnt sie, nachzuforschen, Fragen zu stellen und Geheimnisse aufzudecken.Aber was ist, wenn der Mörder noch frei herumläuft? Wie weit wird er gehen um Pip von der Wahrheit abzuhalten?
Das Buch ist packend und nervenaufreibend bis zur letzten Seite.
Für alle Fans von One of Us Is Lying ein muss!

Dorota Maslowsky: Bowie in Warschau

David Bowie steigt in Warschau aus dem Zug. Wir schreiben Mai 1973. Die Poplegende betritt einen Buchladen und kauft Platten mit polnischer Volksmusik, die ihn später zum Song «Warszawa» inspirieren. Mit dieser wahren Begebenheit beginnt Dorota Maslowskas Roman, in dem auf vergnügliche Weise Pop und Sozialismus zusammenkommen. Bowie bringt in Warschau gleich eine ganze Lawine an Verwechslungen und skurrilen Verwicklungen ins Rollen: Der Inhaber der Buchhandlung, selbst verhinderter Schriftsteller, glaubt, in Bowie seinen Erzfeind, den Erfolgsautor Krempinski, zu erkennen. Der sensible Polizist Kretek hält den jungen Mann mit der Haartolle für den «Damenwürger», der gerade die ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Und mittendrin die Buchhändlergehilfin Regina. Sie ist frisch von der Uni verwiesen, rebelliert gegen ihre Mutter und versucht ihren wurstfingrigen Verehrer loszuwerden und stürzt sich fast in die Weichsel. Alle schlagen sich mit verdrängten und offenen Begierden, Neid und Ausbruchsfantasien herum - bis David Bowie auftaucht und alles auf eine komische Katastrophe zusteuert.
Ein wunderbar komisches und humorvolles Buch mit interessanten und trickreichen Wendungen.

Natascha Bub: Ein Bild von einer Frau

Die Handlung dieses wunderbaren Romans beruht auf einer wahren Begebenheit. Eine Journalistin wird durch einen besonderen Schnappschuss von Greta Garbo weltberühmt. Sie hat daraufhin ein großes Ziel: Ihr soll es gelingen, von Ernest Hemingway ebenfalls einen besonderen Schnappschuss hinzukriegen. Sie reist dafür nach Kuba, um Ernest Hemingway in seiner Heimat zu besuchen.
Dieser Trip löst allerdings eine Achterbahn der Gefühle bei ihr aus und es wird schwieriger, als sie sich das vorgestellt hat. Wird es ihr trotzdem gelingen?
Freuen Sie sich auf ein spannendes Katz- und Mausspiel zwischen den beiden.

Dörte Hansen: Zur See

Der lang erwartete dritte Roman von Bestsellerautorin Dörte Hansen.

Woher kommt unsere Liebe zum Meer und die ewige Sehnsucht nach einer Insel?

Die Fähre braucht vom Festland eine Stunde auf die kleine Nordseeinsel, manchmal länger, je nach Wellengang. Hier lebt in einem der zwei Dörfer seit fast 300 Jahren die Familie Sander. Drei Kinder hat Hanne großgezogen, ihr Mann hat die Familie und die Seefahrt aufgegeben. Nun hat ihr Ältester sein Kapitänspatent verloren, ist gequält von Ahnungen und Flutstatistiken und wartet auf den schwersten aller Stürme. Tochter Eske, die im Seniorenheim Seeleute und Witwen pflegt, fürchtet die Touristenströme mehr als das Wasser, weil mit ihnen die Inselkultur längst zur Folklore verkommt. Nur Henrik, der Jüngste, ist mit sich im Reinen. Er ist der erste Mann in der Familie, den es nie auf ein Schiff gezogen hat, nur immer an den Strand, wo er Treibgut sammelt. Im Laufe eines Jahres verändert sich das Leben der Familie Sander von Grund auf, erst kaum spürbar, dann mit voller Wucht.
Klug und mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Wandel einer Inselwelt, von alten Gesetzen, die ihre Gültigkeit verlieren, und von Aufbruch und Befreiung. Ein tolles Buch, das ich verschlungen habe!

Alex Beer: Felix Blom - Der Häftling aus Moabit

In diesem clever und spannend eingefädelten Kriminalroman versucht Felix Blom nach seiner dreijährigen Haftstrafe in Moabit wieder auf die Beine zu kommen. Er kommt in einer Detektei unter, die von einer Frau geführt wird. Und der erste Fall hat es gleich in sich. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und jedes Opfer hat kurz vor seinem Tod eine Botschaft bekommen. Sie lautet:
„In 30 Stunden musst du eine Leiche sein“. Was treibt den Täter zu diesen Taten und warum?
Ein Buch für alle, die gern Volker Kutscher lesen - sie werden Alex Beer mit der neuen Reihe lieben.

Ruth Kornberger: Die Symphonie der Sterne

Sie musste aus dem Schatten ihres berühmten Bruders treten und gelangte als Astronomin schließlich zu Weltruhm: Die Geschichte der unvergleichlichen Caroline Herschel

England im 18. Jahrhundert: Als Sängerin füllt die Deutsche Caroline Herschel die Opernsäle der Stadt Bath – und doch strebt sie nach mehr. Nacht für Nacht beobachtet sie an der Seite ihres berühmten Bruders, dem Astronom Wilhelm Herschel, den Sternenhimmel. Aber auch wenn sie ihre Entdeckungen gemeinsam machen, ist es stets Wilhelm, der genannt wird. Bis ihr das Schicksal endlich die Möglichkeit bietet, sich selbst einen Namen zu machen.
Jahrzehnte später ranken sich viele Geschichten um die berühmte Wissenschaftlerin. Als Caroline hochbetagt in ihre Heimatstadt Hannover zurückkehrt, heuert die junge Agnes bei ihr als Dienstmädchen an, um intime Details zu erfahren, die sie an die Zeitungen verkaufen kann. Und tatsächlich kommt sie einem pikanten Geheimnis auf die Spur …
Detailverliebt und kenntnisreich erzählt Ruth Kornberger die Geschichte einer großen Wissenschaftlerin, die mit Charme und Chuzpe noch heute eine große Inspiration ist.

Susanne Abel: Was ich nie gesagt habe

Die Fortsetzung des Romans „Stay away from Gretchen“ von Susanne Abel.

In „Was ich nie gesagt habe" erzählt Susanne Abel auch hier in zwei Erzählebenen zum einen die Lebensgeschichte von Toms Vater Konrad und zum anderen widmet sich die Autorin Tom und seiner Mutter Greta in der heutigen Zeit. Dabei knüpft sie direkt an den Vorgängerband an.
Die Kapitel um die Biographie des Vaters im ersten Erzählstrang haben mich umgehauen. Wie Greta wächst Konrad in der NS-Zeit und dem 2. Weltkrieg auf und wird von der Ideologie mitgerissen. Doch auch die Nachkriegszeit, in der er Greta kennenlernt, mich absolut in ihren Bann gezogen.
Im zweiten Erzählstrang findet Tom durch einen Zufall heraus, dass er einen Halbbruder väterlicherseits hat – er recherchiert weiter und kommt ziemlich ungeheuerlichen Machenschaften auf die Spur.
Trotz der schweren Kost, die Susanne Abel ihren Lesern „zumutet", kommt der Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz, was vor allem an ihrer erstklassigen Erzählweise liegt. Die Sogwirkung dieses Romans lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Wer den ersten Teil gelesen hat, wird vom zweiten Teil nicht minder begeistert sein.

Bonnie Garmus: Eine Frage der Chemie

Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Sie ist rebellisch, klug und ihrer Zeit voraus.

Denn 1961 ist es absolut nicht selbstverständlich, dass Frauen sich für Chemie begeistern – im Gegenteil, sie tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden.
Außer Calvin Evans, der einsame, brillante Nobelpreiskandidat, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber das Leben geht seine eigenen Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show „Essen um sechs“ wieder. Dort kocht sie nicht nur exzellent, sie begreift auch Kochrezepte als chemische Formeln und Vorlagen und bildet das hauptsächlich weibliche Publikum wissenschaftlich weiter. Mit ihrer offenen, direkten und bisweilen naiven Art kämpft sie – nicht immer absichtlich und bewusst – für die Stärkung und Gleichberechtigung der Frauen.

Salah Noura, Kai Schüttler: Das Schloss der Smartphone-Waisen

Kalli, Leo, Tara, Bodhi und Bhavani haben ein Problem: Ihr Waisenhaus soll abgerissen werden aber nicht nur irgendein Waisenhaus, sondern das erste und einzige seiner Art: ein Wohnheim für Smartphone-Waisen. Hier finden Kinder, deren Eltern wegen Unvorsichtigkeit, abgelenkt durch ihr Handy, ums Leben gekommen sind, ein neues Zuhause. Was nun? Vielleicht könnten sie bei der alten Hermine wohnen, die ein echtes Schloss besitzt? Die wäre sofort einverstanden, aber ihr fieser Sohn Henri will lieber ein Luxushotel daraus machen, und seine eigene Mutter vor die Tür setzten. Für die fünf Kinder steht fest: Ein gewiefter Plan muss her. So etwas wie eine Entführung samt Erpresserbrief. Oder ein Gemälderaub. Und schon stecken sie mittendrin in einem Gangster-Abenteuer ...
Eine tolle Geschichte, spannend und humorvoll erzählt, das durch überraschend vielseitige Charaktere und eine wertvolle Botschaft überzeugt.

Gøhril Gabrielsen: Zwischen Nord und Nacht

Von der Unmöglichkeit, die perfekte Mutter zu sein

Zwei Mütter in unterschiedlichen Jahrhunderten, die das Beste für ihre Töchter wollen. Wohlmeinend, aber nicht immer realisierbar. Der Drahtseilakt zwischen Halten und Loslassen, schmerzhaft für alle Beteiligten.
Ein lesenswertes Mütter-Töchter-Psychogramm.

Laura Imai Messina: Die Telefonzelle am Ende der Welt

Dieses Buch erzählt die besondere Geschichte einer Telefonzelle, die es wirklich gibt. Sie steht in Japan am Hang des Kujirayama.
Angehörige, die ihre geliebten Menschen durch den Tod verloren haben, können in dieser Telefonzelle anrufen, dabei ihre Gedanken und Gefühle teilen, die dort einen wunderbaren Platz finden.
So kommt auch die junge Radiomoderatorin Yui an diesen Ort, da sie 2011 im Tsunami ihre Mutter und ihre kleine Tochter verloren hat und lernt den Arzt Takeshi kennen. Sie nähern sich an und aus einer anfänglichen Freundschaft wird Liebe und sie schöpfen neuen Mut.

Ein besonderes Buch und eine wunderbare Empfehlung von Alexander Schuster!

Ralf Langroth: Die Akte Adenauer

Im März 1945 ist Philipp Gerber, Anfang 30 mit anderen als Angehöriger des militärischen Geheimdienstes CIC (Counter Inteligence Corps) unterwegs, um jemanden aus einem Bunker zu holen. Dieser Mann möchte aber folgen, und so sagt Philipp Gerber folgendes: „So leicht können Sie sich nicht entziehen. Deutschland braucht Sie in dieser schweren Stunde, Herr Dr. Adenauer“

Acht Jahre später:
Das Rheinland wird zu einem Kessel der Weltmächte.
Das BKA entsteht und Philipp Gerber wird zum Kriminalkommisar im BKA berufen. Und der erste Fall wird schon zu einer Bewährungsprobe, denn er muss den Mordfall an seinem Vorgänger aufklären. Dabei begegnet er der jungen Frau Eva Herden, die als Journalistin einer Zeitung gegen gewisse politische Richtungen des Kanzlers steht und das auch kund tut. Sie tun sich zusammen, um die Hintergründe aufzuklären.
Als weitere Morde und Anschläge geschehen verdichten sich die Anzeichen, dass es eine Organisation gibt, die sich „Wölfe Deutschlands“ nennt und sie den Plan verfolgen einen ranghohen Politiker der gegnerischen Partei des Kanzlers Adenauer auszuschalten. Als das in die Kreise des Kanzlers kommt, wird Gerber von Adenauer höchstpersönlich mit der Bitte betraut diese Person zu schützen. Und er tut es mit Nachdruck, denn er sagt: „So leicht können Sie sich nicht entziehen. Deutschland braucht Sie in dieser schweren Stunde, Herr Gerber“.

Es ist der Auftakt der Philipp Gerber-Reihe, die politische Ereignisse des Nachkriegsdeutschlands bis in die heutige Zeit mit ihren ungeklärten Ereignissen in den Mittelpunkt stellt.
Ein mitreißender, spannender und unglaublich tiefgehender Politthriller, der sehr zu empfehlen ist!

Chen Jiatong: White Fox (Band 1) - Der Ruf des Mondsteins

Der Auftakt einer spannenden, liebevollen, ans Herz gehenden Tierfantasy.

Dilah, ein Polarfuchs, hat den sehnlichen Wunsch ein Mensch zu werden. Als ein Jäger Dilahs Eltern tötet, bekommt Dilah, als seine Mutter stirbt, ein besonderes Vermächtnis geschenkt: ein Mondstein. Dieser weist Dilah den Weg und der könnte seinen Wunsch in Erfüllung gehen lassen. Doch er muss sich vor kaltblütigen Menschen in Acht nehmen. Die Natur ist aber auch unberechenbar und es gibt feindliche Clans, die es auf Dilah abgesehen haben und an diesen Mondstein möchten. Ein Geheimnis, das es mit dem Leben zu beschützen gilt.

Kira Gembri: Die Schule der Wunderdinge (1). Hokus Pokus Kerzenständer

Der Auftakt einer neuen magischen Kinderbuch-Reihe.

Tilly Bohnenstängel kommt neu auf eine Schule, die sich allerdings bald als keine gewöhnliche Schule herausstellen sollte. Denn es ist die Schule der Wunderdinge und Tilly kann auch in diesem Kreis aufgenommen werden, wenn es ihr gelingt einen magischen Gegenstand zu beschützen. Als sie einen Kerzenständer als Gegenstand bekommt, hält sich die Freude in Grenzen.
Kaum fängt sie an, sich langsam an diesen Kerzenständer zu gewöhnen, kommt es zur Katastrophe. Der Kerzenständer verschwindet spurlos und der einzige Hinweis, den Tilly und ihre Freunde Pip und Nico haben ist ein rauchige SOS!

Lisa Graf: Dallmayr. Der Traum vom schönen Leben

ie Saga um den legendären Aufstieg des Feinkostladens Dallmayr beinhaltet sehr viel mehr als nur den berühmten Kaffee.
Dieser Feinkostladen bot und bietet auch heute noch sehr viel mehr. Das zeigt schon der Auftakt dieser vielversprechenden Saga.

Wir schreiben das Jahr 1897. Anton und Therese Randlkofer führen einen sehr gut laufenden Feinkostladen in der Dienerstraße in München. Es gehen die Gutsituierten ein und aus, probieren qualitativ erlesene Pralinen, honigsüße Früchte und nicht zu vergessen den exquisiten Kaffee vom Dallmayr. Jeder möchte dort gerne Kunde sein.
Doch dieser glanzvolle Schein und Aufstieg dieses Imperiums droht ein Ende.

Anton Randlkofer stirbt plötzlich und unerwartet an einer schweren Krankheit. Therese muss versuchen Dallmayr auf Erfolgskurs zu halten. Doch es gibt Leute, die ihr das Imperium abspenstig machen wollen. Da haben wir den Bruder Max, der es nicht akzeptieren will, dass er nicht berücksichtigt worden ist und als ob das nicht schon herausfordernd genug wäre, gibt es da ein Familiengeheimnis, welches die Situation nicht einfacher macht.
Es geht um Balbina, die Haushälterin in der Familie und Anton hatte dort eine gewichtige Rolle dabei. Und die Sorge wegen des Geheimnis in Bezug auf Balbina ist berechtigt, denn Hermann, ihr Sohn, der ein wichtiger Bestandteil des Dallmayr ist und Balbina sind sehr vertraut miteinander.

Warum versucht Therese das um jeden Preis zu verhindern und kann es gelingen das Imperium Dallmayr weiter so laufen zu lassen, wie sie sich das vorstellt?

Ein Buch, das viel Zündstoff verspricht und eine absolut lohnenswerte
Empfehlung ist.

Hendrikje Balsmeyer, Peter Maffay: Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1)

In diesem wunderschönen Kinderbuch von Peter Maffay und Hendrikje Balsmeyer, illustriert von Joelle Tournolias haben wir 7 spannende Geschichten.
Anouk ist ein Mädchen, das absolut liebenswert und hilfsbereit ist.
Es gibt aber eine Sache, die sie gar nicht mag, nämlich „schlafen gehen“. Doch seit kurzem ist das anders, weil sie Nacht für Nacht ein Abenteuer erlebt. Ob im Zirkus, im Eis, auf einem Piratenschiff, auf der Bühne oder auf einem Bauernhof.
Sie findet überall Freunde und hilft ihnen dabei Probleme zu lösen. Gilt es Ängste zu überwinden oder Lampenfieber zu bekämpfen, immer hat Anouk eine Idee.
Als sie diese Erlebnisse jeweils am darauffolgenden Tag ihren Eltern erzählt, kommt immer der Satz: „Das hast du alles nur geträumt“. Aber Anouk weiß, das stimmt nicht und sie hat immer einen kleinen Beweis dafür.
Eine wunderschöne und von Herzen kommende Empfehlung!